Soziale Netzwerke im Urlaub

Netzwerken im Urlaub?

Eigentlich möchte man im Urlaub ja neue Energie tanken, sich neu sortieren, Eindrücke sammeln und vor allem sich erholen.  Als User von sozialen Netzwerken & Unternehmer ist man aber auch schon fast dazu verdammt – will man nicht Vergessenheit geraden -, seine Plattformen regelmäßig zu bedienen.

Natürlich ist es im Zeitalter von mobilen Endgeräten und günstigen Mobilfunk-Tarifen kein Problem mehr, auch vom Strand seine Leser mit Neuigkeiten und Statusmeldungen zu versorgen.

Ich persönlich leiste mir allerdings den Luxus, meine Online-Aktivitäten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und „konzentriere“ mich darauf, eine neue Perspektive auf mein Tun zu bekommen.

Ein auswegloses Dilemma?

Mit ein bisschen Planung, Vorarbeit und dem Einsatz geeigneter Tools, ist das leicht zu bewältigen:

Bildquelle: Fotolia.com

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  • Ich akzeptiere, dass ich während der Urlaubszeit nicht immer zu 100% auf dem neuesten Stand bin.
  • Zwei bis drei Meldungen pro Woche und Plattform reichen in der Regel vollkommen aus, um zu zeigen, dass man noch da ist.
  • Ich plane feste Zeiten für E-Mails, Überprüfung meiner Accounts und der Beantwortung von Leser-Reaktionen ein. Am Strand bleiben Handy, Tablet oder Laptop ausgeschaltet.
  • 1 – 2 Wochen vor Urlaubsbeginn überlege ich mir, welche Themen geeignet sind, auch während meiner Abwesenheit Präsenz zu zeigen.
  • Alles, was in Frage kommt, wird in einem extra Evernote – Notizbuch gesammelt und für die Veröffentlichung vorbereitet. Bei Verwendung eines Premium-Account sind die Notizbücher sogar offline auf den Mobilgeräten verfügbar.
  • Bildmaterial, Texte oder sonstige Dateien werden in Dropbox Ordner hochgeladen. So habe ich überall, was ich vielleicht brauchen kann.
  • Auch der ein oder andere Blog – Artikel lässt sich vorbereiten und je nach eingesetztem Blogsystem zu bestimmten Zeitpunkten publizieren (WordPress bietet z.B. sehr komfortabel die Möglichkeit, den Zeitpunkt frei zu wählen).
  • Auf Facebook – Fanpages kann ebenfalls der Zeitpunkt einer Veröffentlichung sehr bequem im Voraus geplant werden.
  • Ein weiteres hilfreiches Tool, das Workflows automatisieren kann, ist „if-this-than-that„. Hier kann dezidiert eingestellt werden, was passieren soll, wenn ich etwas bestimmtes tue.  Beispielsweise lassen sich so automatisch alle relevanten Netzwerke nach einer Veröffentlichung auf Facebook bedienen.
  • Zum Schluss bleibt nur noch, die Benachrichtigungs-Optionen meiner Plattformen so einzustellen, dass ich nur noch über die wichtigsten Meldungen per Mail informiert werde und meine Inbox nicht explodiert 🙂

Und jetzt kann der Urlaub kommen. Die schönsten Wochen im Jahr gehören schließlich meiner Familie und mir. Und genau das genieße ich – ohne ständig darüber nachdenken zu müssen, was alles (nicht) passiert.

Bin super gespannt darauf, mit welchen Strategien Ihr im Urlaub „Social Media“ betreibt und wünsche schon mal allen eine entspannte Zeit an Eurem Lieblingsort.

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